Bewegung - das Tor zum Lernen
Hauptschule Roseggergasse startet als erste Schule Österreichs ein neues Lernförderungsprogramm, um lernschwachen Schülern eine besondere Art der Nachhilfe teil werden zu lassen

Bewegung - statt Fleck
Lernprobleme bei Schülern in kurzer Zeit behoben
P`DORF- Schach den Lernproblemen

IBHS-Schulfest mit LH Pröll
Das am 26. April 2001 veranstaltete Schulfest im Kulturzentrum bot ausreichend Gelegenheit, sich vom erfolgreichen Weg dieser Schule zu überzeugen.

Hilfe bei Lernschwierigkeiten
Im März 2000 startete die HS Perchtoldsdof ein neues Lernförderungsprogramm unter dem Titel „Fit für die Schule"


Bewegung - das Tor zum Lernen

Anfang März startete die Hauptschule Roseggergasse als erste Schule Österreichs ein neues Lernförderungsprogramm, um lernschwachen Schülern eine besondere Art der Nachhilfe teil werden zu lassen.
Der Projektleiter Michael Slavik wählte gemeinsam mit der Direktorin Editha Weiß eine auffällig leistungsschwache Klasse aus. Der Erfolg war durch die Zusammenarbeit mit den Lehrern gewährleistet. In nur 2 Monaten konnte die Nichtgenügend-Rate um mehr als 60 % gesenkt werden.
Die heutigen Schüler sind nicht weniger intelligent als vor zehn Jahren. Geändert hat sich die Verfügbarkeit von Fähigkeiten und Voraussetzungen, die zum Erfassen von Aufgabenlösungen notwendig sind. Zum Beispiel die Hand-Augen-Koordination, der visuelle Bereich oder die selektive Aufmerksamkeit.
Mangel an Bewegung ist ein Teil davon. Ist man sich aber der Bedeutung spezifischer Bewegungen für das Lernen bewußt und betrachtet man unter diesem Aspekt die Freizeitgestaltung unserer Kinder, so versteht man das Zunehmen von Lernschwierigkeiten besser. Bewegungsmangel lässt die Fähigkeiten verkümmern.
Das in der Hauptschule eingesetzte Lernförderungsprogramm beinhaltet diesen Aspekt und bietet eine große Zahl von Bewegungsprogrammen an.
Lernstörung kann auch als Teilleistungsstörung auftreten. Der traditionelle Nachhilfeunterricht beschäftigt sich mit der Behandlung der konkreten Schwäche, um die Usache der Lernschwierigkeit kümmert man sich wenig.
Natürlich kann durch häufiges Üben eine Mechanisierung erzielt werden. Wird aber eine Aufgabenstellung anders formuliert, steht der Schüler erneut vor Problemen. Es fehlt die Fähigkeit z.B. der Integration beider Gehirnhälften.
Das passiert vor allem dann in sehr ausgeprägter Form, wenn die neurologische Verbindung zwischen den beiden nicht ausreichend aktiviert ist und eine Stresssituation auftritt. In diesem Fall haben die Kinder nur Zugriff auf die Speziallsierung einer Hemisphäre.
Erst der gleichzeitige Zugriff auf beide Gehirnhälften schafft die Voraussetzung, die Einzelheiten zu erkennen und zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzufügen. Lernen Kinder nicht die Integration beider Gehirnhälften nehmen sie die Schwierigkeiten in höhere Schulstufen mit.
Abhilfe schafft hier eine Integration der beiden Gehrinhälften. Gelingt es mit Hilfe von Förderungsprogrammen die für den jeweiligen Lernprozess nötigen Voraussetzungen zu schaffen und die dafür erforderlichen spezifischen Fähigkeiten zu schulen, so können einzelne Teilleistungsstörungen oder -schwächen behoben werden. Im Förderungsprogramm ist das Erreichen dieser Integration und das Aktivieren spezifischer Fähigkeiten ein wesentlicher Schwerpunkt.

Anfragen und Informationen zu diesem Programm bekommen Sie bei Michael Slavik
Tel. 0664-338 9() 84 oder 02236-329 36 und Hauptschule Perchtoldsdorf Direktorill Editha Weiß Tel. 869 04 73 oder ab Mitte Juni im Internet www.Ibhsperch.ac.at
Fit durch Bewegung: d

6/2000, P'dorf Rund 17

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Bewegung statt Fleck

Lernprobleme bei Schülern in kurzer Zeit behoben

P`DORF- Schach den Lernproblemen

Durch das neue Förderprogramm konnte in der IBHS die Fünfer-Rate um 60 Prozent gesenkt werden.
Schlechte Noten - das muss nicht sein: Dass Lernschwäche "kurierbar“ ist stellten Projektleiter Michael Slavik und IBHSDirektorin Editha Weiß eindrucksvoll unter Beweis.
Anfang März startete die Hauptschule als erste Schule Österreichs ein neues Lernförderungsprogramm, um lemschwachen Schülern - eine besondere Art der Nachhilfe angedeihen zu lassen. Als Ideenlieferantin zeichnete die Klosterneuburgerin Brigitte Haberda verantwortlich. Die Förderung ist darauf ausgerichtet, Fähigkeiten zu aktivieren, die für Lemprozesse erforderlich sind.
Slavik und Weiß wählten dafür eine auffällig leistungsschwache Klasse aus. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: In nur zwei Monaten.
konnte die Nichtgenügend-Rate um mehr als 60 Prozent gesenkt werden. Die "Wurzel des Übels" ist insbesondere auf Bewegungsmangel der Schüler zurückzuführen. Die Erklärung heißt Teilleistungsstörung, weil die erforderlichen Fähigkeiten nicht vorhanden sind.
Für Infos stehen Michael Slavik Telnr. 0664/3389084 oder Editha Weiß 8690473 zur Verftigfung.
C.R.

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IBHS-Schulfest mit LH Pröll

Übergabe des Gesundheitspreises 2000 an die IBHS Perchtoldsdorf.
2.R. v.L.: gf. GR Dkfm. Rambossek, Landeshauptmann Dr. Pröll, Dir. Weiß,
Projektteiter Slavik und Bgm. Dr. Heiduschka mit der beliehenen Projektgruppe.

Zwölf Jahre gibt es die IBHS (Interessens- und berufsorlentierte Hauptschule) in Perchtoldsdorf bereits, seit einem Jahr wird sie IBS genannt. Das am 26. April 2001 veranstaltete Schulfest im Kulturzentrum bot ausreichend Gelegenheit, sich vom erfolgreichen Weg dieser Schule zu überzeugen.

Direktorin Edith M. Weiß konnte neben zahlreichen Eltern auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Landesschulratspräsident HR Adolf Stricker, Vertreter des Landes- und Bezirksschulrates sowie Bürgermeister Dr. Jürgen Heiduschka an der Spitze zahlreicher Gemeindevertreter begrüßen.

Die Schule präsentierte sich auf diesem Fest einmal mehr in sehr zeitgemäßer Form - ein Videoclip zeigte die Entwicklung der letzten Jahre auf und informierte über die pädagogische Zielsetzung dieses Schultyps. Dr. Heiduschka zeigte sich stolz über die Perchtoldsdorfer

Hauptschule und dankte seinem Vorgänger Paul Katzberger sowie dem langjährigen ehemaligen Schulleiter Theo Schmid. Erwin Pröll lobte die Aufgeschlossenheit der heutigen Generation und Adolf Stricker beleuchtete unter anderem die bedeutsame Rolle der Hauptschule in Niederösterreich.

Im Rahmen des Schulfestes nahm Bürgermeister Dr. Heiduschka auch die Verleihung des Gesundheitspreises 2000 vor. Mit diesem Preis wurden die Protagonisten des IBHS-Projekts „Fit für die Schule - Hilfe bei Lernschwierigkeiten" und sein Projektleiter Michael Slavik ausgezeichnet.

Tanz, Nestroy und kuriose Tiervorstellungen umrahmten die Feierstunde, die mit dem Lied "Wir sind die Kinder" ausklang. Der Elternverein mit seinem Obmann Mag. Heinz Berger versorgte die zahlreichen Gäste anschließend mit Speis' und Trank.

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Hilfe bei Lernschwierigkeiten -

in März 2000 startete die HS Perchtoldsdof ein neues Lernförderungs-programm unter dem Titel „Fit für die Schule", um lernschwachen Kindern eine besondere Art der Nachhilfe anzubieten. Dieses Programm wurde von Brigitte Haberda entwickelt und zielt darauf hin, bei den Kindern und jugendlichen Fähigkeiten zu aktivieren, die für Lernprozesse unabdinglich sind. Dank der guten Zusammenarbeit mit den Perchtoldsdorfer Lehrern wurde schon in verhältnismäßig kurzer Zeit vielversprechende Erfolge erzielt.
Mit 1. Februar 2002 hat das Lernstudio Wifzack in der Brunnerbergstraße 103, Leitung Michael Slavik, mit neuen Konzepten der Lernförderung eröffnet.
Gerade in der heutigen Zeit können Kinder durch Bewegungsmangel und vielfältigen Sinnesreizen verschiedene Aufgaben nur unzureichend erfassen und lösen. Die nicht dem Alter entsprechende motorische Entwicklung und das Defizit im Erfassen und Lösen bedingen die Lernschwäche. Diese können auch nur in einzelnen Bereichen als Teilleistungsstörungen auftreten. Ursachen dafür können im mentalen, biochemischen oder im strukturellen Bereich liegen. Die Basis für ein leichteres Lernen schafft man durch die Aktivierung der strukturellen Ebene. Hier können besonders Haltungsschäden, fehlende Integration der Gehirnhälften, fehlende Hand- Augenkoordination und Probleme im visuellen Bereich die Ursachen sein. Langfristig kann nur ein gezieltes Förderprogramm die Voraussetzung für die Behebung der Lernprobleme schaffen.
Das „Fit für die Schule"-Programm unterscheidet sich durch eine vielfältige Förderung der Motorik mittels einer speziellen Bewegungstherapie und dem Aktivieren spezieller Fähigkeiten durch spezifische Förderblätter von der traditionellen Nachhilfe, und geht auf die Ursachenbehebung ein. Lernen ist ein aktiver Prozess der nur mit aktiven Methoden verbessert werden kann.

Wenn Sie mehr über Wifzack erfahren wollen, dann rufen Sie 0664 / 338 90 84, Michael Slavik informiert Sie gern.

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